Ruwenzori Besteigung & Mondberge - Uganda
- Gipfeltour zur Margherita-Spitze 5109 m , optional Weissmann-Peak 4520 m
- Endemische und mystische Pflanzenwelt von Ostafrika
- Tropen & Gletscher in einer Reise
- Verlängerung Uganda Wildlife & Berggorillas
* Gorilla- und Schimpansentrekking
* Baumkletternde Löwen im Ishasha & Bootssafari auf dem Kazinga-Kanal
Reisetermin, ab/an Entebbe - Extratour Ruwenzori Besteigung
- 01.08. bis 11. 08.2026
Reiseinfos
- Reisepreis, ab 2850 EUR
* Ohne Internationale Flüge, über uns buchbar! - min. 6 Gäste / max. 12 Gäste
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Veranstalter: Partneragentur massimo REISEN
- Ihre Reiseanfrage
Uganda - Mondberge! Eine Reise für Abenteurer und Individualisten. Ja, das Ruwenzori-Gebirge ist eine der spektakulärsten und unzugänglichsten Bergregionen in ganz Afrika. Die Mondberge sind von weitem sichtbar. Sie haben eine Ausdehnung über 120 km von Nord nach Süd und eine Breite von ca. 50 km über die Grenze von Uganda in den Kongo. Die Trails im Ruwenzori sollen, so sagt man, durch die dichte Vegatation, den Schlamm und das Eis, die mühseligsten Steige der Welt sein. Man muss es wollen, zur Margharita-Spitze aufzusteigen. Die Mondberge auf der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo sind nach wie vor ein lohnender Geheimtipp, der sich mit einem anschließenden Besuch von Ugandas Schimpansen gut kombinieren lässt (buchbar mit der Anschlussreise). Weniger als 900 Bergsteiger pro Jahr nehmen den Ruwenzori in Angriff. Durch Hochmoore und über sumpfige Pfade steigen und balancieren Sie durch enge Täler und rutschige Pässe. Die unverwechselbare, noch unerforschte Natur, ist genauso aufregend schön, wie der Gipfel Margherita-Spitze selbst. Die über 5000 m hohe, fast immer unter Wolken versteckte Bergkette ist mit keiner Bergregion der Welt vergleichbar. Alle drei Gipfel Albert, Alexandra und Margaritha sind allesamt über 5000 m hoch. Die Kombination aus eisbedeckten Gipfeln, umgeben von dichtem Urwald, lässt seine Besteiger von einem extrem in das andere passieren. Blumen so gross wie Wagenräder, riesige Mossteppiche hängen in allen Farben von alten Bäumen und Bergseen wie von Geisterhand geschaffen. Gummistiefel sind bis zur Vegetationsgrenze hier Grundausrüstung. Diese Tour hält im ersten Teil Sonne, Schnee, Regen und Eis garantiert für Sie bereit. Ein reizvolles Ziel für erfahrene, konditionell starke Bergfreunde, die ein außergewöhnliches Ziel suchen. Eine besondere Herausforderung ist der Weg durch steiles Terrain mit klimatischen Bedingungen, die unterschiedlicher und wechselhafter nicht sein können. Wir haben uns laut Statistik die trockenste Jahreszeit überhaupt für die Besteigung der Mondberge ausgesucht. Die Reise startet und endet in Entebbe. Das Programm wird auch mit Verlängerung des Besuches der Schimpansen und Berggorillas im Bwindi-Regenwald angeboten.
Uganda - Unterwegs in den Mondbergen
Reiseverlauf - voraussichtlich!
F-Frühstück, M-Mittagessen, LB-Boxlunch, A-Abendessen
Tag 1 Ankunft in Entebbe - Uganda
Sie sind bereits gestern oder heute Morgen in Deutschland oder Österreich abgereist. Bei Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie von Ihrem privaten Shuttlefahrer vor dem Flughafen herzlich begrüßt. Er bringt Sie dann nach Kampala. Je nach Tageszeit können Sie auf der Tour nach Entebbe Einkäufe erledigen. Unterkunft Airport Guesthouse in Entebbe
Tag 2 Überlandfahrt zum Ruwenzori-Massiv nach Kasese F/M/A
Beim Frühstück in der Lodge treffen Sie Ihren Trekking-Guide. Es geht los, Sie fahren auf breiten gut asphaltierten Straßen westwärts quer durch Uganda sechs Stunden nach Kasese. Sie bekommen hier einen ersten Eindruck, wie das tägliche Leben im Land der Berggorillas abläuft. Check-in im Bergsteiger Hostel in Kasese am Fusse der Mondberge. Hinterlegen Sie das nicht für das Trekking benötigte Reisegepäck und Wertsachen im Hotel. Packen Sie Ihre Tasche nach dem Briefing für den Aufstieg in den Mondbergen sorgfältig. Der Margherita Peak, mit 5109 m Afrikas dritthöchster Gipfel, ist eine echte unverwechselbare Schönheit, die jedoch erst über den Kilembe-Trail bezwungen werden will. Sie durchwandern Wälder und Täler mit unvergleichlich üppiger Flora und können auf den Bäumen lebende Vogel- und Primatenarten entdecken. Beim Aufstieg sehen Sie hoch oben in den Bäumen Schimpansennester, mit Glück auch deren Bewohner. Ca. 7 Stunden Fahrt (mit Pausen) quer durch Uganda auf guter Strasse.
Tag 3 Entlang des Kilembe-Trail zum Sine Camp, 2596 m F/LB/A
Sie fahren zum Ausgangsort des Trekkings ca. 90 min Fahrt. Los geht`s endlich am Trekkers Hostel in Kyanjuki auf 1450 m vorbei an Kilembe. Die Crew mit der gesamten Ausrüstung sowie dem Proviant erwartet uns kurz vor dem Parkeingang. Hier beginnt Ihre Trekkingtour. 2 Kilometer weiter am Gate zum Ruwenzori Nationalpark erfolgt ein letztes Briefing. Durch dichten Regenwald über Bachläufe vorbei an riesigen Moosflechten und Bambusdickicht geht es anfangs noch flach, später bedeutend steiler dem ersten Camp, dem Sine Camp, entgegen. Eine schier überwältigende Vielfalt der Flora begegnet Ihnen hier. Teilweise aus Europa bekannte Sträucher und Büsche erreichen hier am Ruwenzori baumhohe Ausmaße. Das Trekking im Ruwenzori Nationalpark gleicht einem Weg durch die Arche Noah. Das Konzert der Vogelwelt ist einmalig. Der Regenwald ist ebenso das Zuhause verschiedener Primaten, die Ihnen das auch deutlich zu verstehen geben. Sie werden Schimpansen sowie schwarze und rote Colobusaffen von weitem hören und dann auch beobachten können. Unterhalb der Bambuszone liegt das Sine Camp, eine Holzhütte mit 10 Betten. Hier, auf 2596 m, sitzen Sie zwischen hohen Waldbäumen auf einem schmalen Kamm, wo Sie die Schönheit des Afro-Alpinen Waldes genießen können, während Sie auf einen fantastischen Wasserfall hinunterblicken, der weit unten über die Felsen stürzt. Aufstieg 1100 hm, Gehzeit 6 -7 Stunden
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung: Vom Trekkers Hostel zum Sine Hut, 2596 m
Tatsächlich starten Sie gemeinsam mit der ganzen Gruppe und erleben den ersten Trekkingtag in den Ruwenzoris im Team. So muss das sein! Aufstieg 1100 hm, Gehzeit 6 -7 Stunden. Unterkunft Sine Camp, 2596 m
Tag 4 Durch Hochmoore zum Mutinda Camp, 3925 m F/LB/A
Das Trekking startet gegen 8.00 Uhr, das Wetter ist morgens am besten. Gleich geht es rein in die Bambus-Mimulopsis-Zone. In der Regenzeit ist die Bambuszone teils matschig und rutschig, was das Vorankommen erschwert. Es macht Freude und fördert zugleich die Koordination, von Grasbüschel zu Grasbüschel zu hüpfen. Die Luft und der Wald tun sehr gut und geben zugleich Kraft für die folgenden Tage. Usnea-Flechten hängen wie Bärte von Gnomen überall von den Ästen der Bäume. Hier fängt sich Feuchtigkeit und Nebel. Sie queren auf Ihrem Weg mehrere kleine Bäche, die sich bergab schlängeln. Bei gutem Tempo erreichen Sie bereits gegen Mittag das Mutinda-Camp auf 3582 m Seehöhe. Wenn Sie sich gut fühlen und noch Lust haben weiter zu gehen, bietet sich hier der 2-stündige Aufstieg zum Mutinda-Outlook an. Die Aussicht ist erstaunlich auf moosbedeckte Felsen in 3925 Metern Höhe über die Rwenzori-Berge bis hinunter nach Kasese-Stadt und Lake George. Ideale 3-stündige Zusatztour für die weitere Höhenanpassung. Aufstieg: 990 hm, Gehzeit 6-7 Stunden, Übernachtung Mutinda Camp auf 3925 m
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung:
Heute trennen sich die Wege für die kommenden Tage. Berg heil! Vom Sine Camp aus klettern wir zunächst durch die Bambuswälder, die ziemlich steil, aber sehr schön und inspirierend sind. Während Sie durch den oberen Teil der Bambuszone klettern, gibt es kleine Flecken von Mischwaldbäumen, von denen viele Früchte und Beeren tragen, was viele verschiedene Vogelarten anlockt. Sie werden die Rufe des Rwenzori-Turakos hören, der mit seinen leuchtend roten oder purpurnen Flügeln einen herrlichen Anblick bietet, wenn er zwischen den Bäumen fliegt. In der trockeneren Jahreszeit kommen auch die Weibchen des Malachitnektarvogels den Berg hinunter, um sich von den Nektar produzierenden Blüten zu ernähren, bevor sie in die Höhenlagen zurückkehren, um sich zu paaren und ihre Jungen aufzuziehen. Auf einer Höhe von etwa 3000 m erreichen Sie die Heidekrautzone, wo die bis zu 15 Meter hohen Gaint Heather-Bäume eine wahre Pracht darstellen. Auf 3147 m Höhe befindet sich das Kalalama Camp, das eine Alternative zum Sine Camp darstellt und einen fantastischen Blick auf die Täler und über die Ausläufer hinweg auf den Lake George im Queen Elizabeth National Park bietet. Von hier aus klettern Sie einen schönen moosbewachsenen Bergrücken hinauf, bevor Sie abbiegen, um durch weitere Heidewälder auf 3515 m zu gelangen, wo Sie abbiegen, um in ein wunderschönes flaches Tal mit vielen Lobelienpflanzen und ihren wunderschönen Blütenstängeln abzusteigen. Von hier aus klettern Sie ein kurzes Stück nach Kyalavula und steigen dann über einen herrlichen, moosbewachsenen Grat zum Samalira Camp ab, das in einer kleinen Senkenlandschaft liegt, aber fantastische Aussichten bietet. Übernachtung Samalira Hutauf 3170 m
Tag 5 Vom Namusangi-Tal zum Bugata-Camp, 4062 m F/LB/A
Kurz nach dem Abmarsch zeigen sich heute bei klarer Sicht bereits die beiden atemberaubenden Gipfel Mutinda-Peak und Weismann-Peak. Zuerst durchqueren Sie das Namusangi-Tal mit hohem Gras und Blumen, die von vielen Riesenlobelien umringt sind, bevor Sie einen steilen Abschnitt hinauf zum Namusangi (3.840 m) mit klaren Wasserfällen erklimmen. Der Weg durch das breite Namusangi-Tal ist ein Auf und Ab. Dann steigt der Weg nochmals 200 Höhenmeter an zum Bugata-Camp auf 4.050 Metern. Das Camp liegt hoch über dem Butaga-See. Es ist gut ausgestattet mit elektrischem Strom und Badezimmer mit Toilette. Von hier oben haben Sie einen Blick auf den Lake Kanganyika. Im Ruwenzori-Gebirge leben auf dieser Höhe die Rotducker-Antilopen, eine endemische Art dieser Rasse hier oben in den Mondbergen. Aufstieg 900 hm, Abstieg 100 hm, Gehzeit ca. 8 Stunden. Übernachtung: Bugata-Camp auf 4050 m
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung: Abstieg zum Base Camp & Fahrt zum Trekkers Hostel Kilembe
Samalira Camp (3170 m) – Trekkers Hostel Kilembe (1450 m) Sie setzen Ihren Abstieg fort und im dichten Urwald sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Der Weg ist teilweise sehr steil und rutschig. Sie wandern nach unten durch den Bambuswald bis zum Parkausgang Kilembe. Noch einmal erleben Sie heute die unwirkliche myhstische Landschaft der Ruwenzori Berge. Am Nachmittag reisen Sie weiter zum Kibale Forest Richtung Nordost. Ziel ist die Region der Bigodi Sümpfe. Übernachtung: Turaco Treetops – Standardzimmer (Halbpension) https://www.turacotreetops.com/
Tag 6 Kachope-See zum Hunwick's Camp, 3.975m F/LB/A
Zunächst passieren Sie einen Kamm, der leicht abfällt, bevor Sie steil zum Bamwanjara Pass auf 4450 m aufsteigen, wo es eine Schutzhütte für schlechtes Wetter gibt. Die heutige Etappe wird die vielleicht anstrengendste und zugleich abwechslungsreichste der gesamten Ruwenzori Besteigung. Wenn Sie gute Sicht haben, zeigen sich unweit die Gipfel Mt. Speke, Mt. Baker und der Mt. Stanlay. Der folgende Abstieg ist rutschig und anstrengend. Der Weg führt talabwärts und entlang dem Rand einiger Moore und dichter immergrüner Vegetation. Die Landschaft mit dem Bergsee ist dafür malerisch schön. Hier, wo nur circa 800 Touristen im Jahr herfinden, ist die Heimat des schwarzen Ruwenzori-Leoparden. Es ist mit ungefähr 40 Exemplaren eine der seltensten Raubkatzenart überhaupt. Möglicherweise ist hier auch der beste Ort im ganzen Rwenzori, um den Malchit-Nektarvogel (Malachit Sunbird) zu beobachten, der sich von den vielen Lobelienblüten ernährt. Aufstieg 400 hm, Abstieg 480 hm, Gehzeit 6 Stunden
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung: Dorfbesuch in Bigodi
Der Vormittag steht Ihnen zur Verfügung, das Berggerödel zu verstauen und sich auf den gemütlichen Teil der Reise einzustimmen. Die Lieben am Berg bekommen es bald mit kalten Temperaturen und Schnee zu tun. Am Nachmittag erkunden Sie das stimmungsvolle Dorf Bigodi in Begleitung eines der professionellen, englischsprachigen Guides. Die Wanderung wird je nach Tempo 3 bis 4 Stunden dauern. Je nach Interesse werden Sie zunächst einen traditionellen Heiler besuchen, der Ihnen sein Wissen über Geister, Kräuter, Pflanzen und lokale Medizin vermittelt. Anschließend besuchen die Gäste die Häuser der Ältesten, die interessante Geschichten über Geburt, Heirat, Zeremonien, Clans und ihr traditionelles Leben erzählen. Sie erfahren mehr über die Geschichte und die Probleme, mit denen sich die entwickelnde Gemeinschaft im ländlichen Uganda konfrontiert sieht. Unterwegs haben Sie auch die Möglichkeit, das ugandische Schulsystem kennenzulernen, eine örtliche Kirche und den Markt von Bigodi zu besuchen, das ein Zentrum des ländlichen Lebens und der Aktivität ist. Die Reiseleiter stehen Ihnen während den Spaziergang für alle Fragen immer zur Seite. Übernachtung: Turaco Teetop ( Vollpension)
Tag 7 Kurzer Aufstieg zum Margherita Camp, 4485 m F/LB/A
Vom Hunwicks Camp steigen Sie durch die Talsenke zum stahlblauen Kitandara-Zwillings-See, der mit seinem tiefen Wasser und der wunderschönen Vegetation sehr beeindruckend ist, ab. Das Kitandara-Tal ist zweifelsohne der schönste Platz des ganzen Ruwenzori.Nach der Überschreitung des Scott-Elliot-Pass mit seinen riesigen schwarzen Flechten auf FElsblöcken führt der Weg nah an den aufragenden Wänden des Mount Baker entlang. Von hier aus geht es zum Scott Elliott-Pass hinauf und dann den Kamm aufwärts zum Margherita Camp (4485 m), welches sich zwischen einigen riesigen Felsen befindet. Entsprechend bieten diese guten Schutz vor den starken Winden. Genau hier lagerte Luigi Amedeo di Savoia-Aosta, der Herzog von Abruzzen, als er als Erstbesteiger 1906 auf dem Margherita-Peak stand. Übernachtung: Margherita-Camp auf 4485 m
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung: Auf zum wunderbaren Nashornpirsch im Ziwa Rhino Sanctuary & Nachtfusspirsch
Eine längere Autofahrt steht an. Sie werden heute weitere neue Eindrücke vom Land Uganda bekommen. Es geht heute für Sie zur Ziwa Rhino Sanctuary. Bis vor ca. 40 Jahren gab es sowohl im Kidepo Valley Nationalpark als auch im Murchison Falls Nationalpark das Breitmaulsowie das Spitzmaulnashorn. Durch ausgedehnte Wilderei während der Idi-Amin-Ära verschwanden diese majestätischen Tiere aus der Wildbahn. Um Nashörner wieder in Uganda anzusiedeln wurde 1998 der Rhino Fund Uganda gegründet. Der Fund unterhält ein Nashorn Aufzuchtprogramm sowie eine Initiative, um die ugandische Bevölkerung über die gefährdeten Nashörner, Wilderei und Umweltschutz aufzuklären. Nach Ihrer Ankunft haben Sie erst einmal ein wenig Zeit für sich. Sie können sich frisch machen, ein wenig die Umgebung erkunden oder bei einem kühlen Getränk und einem guten Buch die Seele baumeln lasssen. Abends nach dem Abendessen geht es mit einem Ranger auf eine geführte Fusspirsch durch das Schutzgebiet. Sie schenken den nachtaktiven Tieren Ihre volle Aufmerksamkeit. Fahrzeit ca. 5 Stunden für 330 km, Übernachtung: Ziwa Rhino Ranch (Halbpension)
Tag 8 Gipfelsturm auf den Margherita Peak, 5109 m F/LB/A
Wie üblich bei Gipfeletappen startet der Tag noch in der Nacht. Es gibt ein kleines Frühstück, bevor Sie um 02.30 Uhr zum Mt. Stanley aufsteigen. Die Wetterumschwünge in Äquatornähe sind tückisch und unberechenbar. Dies macht den frühen Start notwendig. Oftmals kommt es in den Mondbergen auch während der Trockenzeit zwischen 13.00 und 16.00 Uhr zu starken Wolken und Schneefällen. Verantwortlich dafür sind die Wolken aus den ausgedehnten Regenwäldern des Kongo. Nach ca. 2 Stunden Gehzeit wird das Gelände anspruchsvoller, bald ist der Gletscher erreicht. Das nächste Zwischenziel bei Sonnenaufgang ist der Sattel zwischen Margherita-Peak und Alexandra-Peak. Nach kurzer Rast ist leichte Block-Kletterei ohne Seil notwendig. Schon bald haben Sie den Margherita-Peak, den höchsten Punkt Ugandas erklommen. Von hier oben bietet sich Ihnen ein unvergleichlicher Blick auf die anderen Gipfel des Ruwenzoris und den unter Ihnen liegenden Regenwald im Kongo, Ruanda und Uganda. Beim Abstieg bis zum Margherita-Camp ist nochmals Ihre ganze Aufmerksamkeit gefordert. Von hier ist es ein lockerer Weg bis zum schon bekannten Hunwick`s Camp. Aufstieg 630 hm, Abstieg 1150hm, Gehzeit insgesamt 10 Stunden
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung: Bootssafari & Nashorn Tracking in freier Natur
Eines der bestgehüteten Geheimnisse Ugandas ist Teil der Grenze zum Ziwa Rhino Sanctuary und dort werden Sie können heute am frühen Morgen auf eine Kanutour (abhängig vom Wasserstand der Sümpfe). Es wird sich Ihnen eine 10 Kilometer lange Sumpfgrenze darbieten – das majestätische Lugogo-Sumpfgebiet. Dieses Gebiet ist ein integraler Bestandteil des Ökosystems und beherbergt eine Vielzahl von Tieren und seltenen Vögeln. Es bietet Gästen einige der unvergleichlichsten Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung in Uganda. Drei Biosphären sind in den Sumpfgebiete integriert, was bedeutet, dass eine große Anzahl von verschiedenen Vögeln, die dort in der Gegend normalerweise nicht zu sehen sind, trotzdem dort angetroffen werden können. Einige der mehr als 350 Arten, die im Schutzgebiet zu finden sind, darunter Weißhauben-Turakos, Rieseneisvögel, Palmnussgeier, Barbets und 11 Spechtarten. Im Anschluss machen Sie sich heute im Ziwa Nashornschutzgebiet zusammen mit einem Ranger auf die Suche nach den majestätischen Nashörnern mit ihren Kälbern. Übernachtung: Ziwa Rhino Ranch Deluxe Suite (Halbpension)
Für Gäste mit weniger Erfahrung im Bergsteigen empfehlen wir auf dem Stanley-Gletscher zu bleiben und einen schönen Aussichtspunkt auf einem Felsvorsprung am südlichen Rand des Alexandra Peak zu besteigen, um einen fantastischen Blick über den Kongo und die unteren Bergkämme zu genießen. Nach dem Aufstieg zum Gipfel auf 5.109 Metern geht es direkt hinunter zum Hunwick's Camp auf 3874 m. Um jedes Risiko zu vermeiden gilt: spätestens 10:00 Uhr wird umgekehrt und es erfolgt der Abstieg, gleich ob der Gipfel erreicht ist oder nicht. Wenn Sie also den Gipfel nicht vor dieser Uhrzeit erreicht haben, müssen Sie ungeachtet der Enttäuschung aus Sicherheitsgründen umkehren. Der Margherita-Gletscher hat ebenfalls unter der globalen Erwärmung gelitten. Da die Außenkanten des Gletschers abnehmen, wird das Eis auf einer Breite von etwa 200 Metern mit einem Gefälle 60° steiler.
Tag 9 Abstieg mit Möglichkeit Weissmann Peak, 4620m F/LB/A
Vom Hunwick's Camp aus starten Sie den Tag mit einem Aufstieg in Richtung McConnell's Prong, von wo aus Sie nochmals aus anderer Perspektive die besten Aussichten auf die drei Gipfel Mt. Stanley, Mt. Baker und Mt. Speke sowie den Scott Elliott's Pass haben, bevor Sie den Oliver's Pass auf 4.505 Metern erreichen. Die Entfernung vom Hunwick‘s Camp zur Spitze des Olivers Pass beträgt 3 km. Der Weg führt dann unterhalb des Weissmann Peaks zum Zusammenfluss des Nyamwamba-Flusses, der später durch Kilembe und Kasese bis zum Lake George im Queen Elisabeth National Park fließt. Wenn Sie den Weissmann Peak in 4620 m Entfernung vom Olivers Pass besteigen möchten, ist das gegen eine Gebühr von 30 USD möglich. Nach dem Überqueren des Zusammenflusses schlängelt sich der Weg talwärts zum Kiharo Camp auf 3.540 m, das sich in einem tiefen Tal mit hohen Klippen und dichter Vegetation befindet. Auf dem Weg das Tal hinunter durchqueren Sie Moore und klettern über einen Kamm aus Steinen und Erde. Durch vor Millionen von Jahren langsam abschmelzende Gletscher entstand dieses Gebilde. Übrig blieb schließlich ein aufgetürmter Haufen von Steinen und Trümmern. Dieses fruchtbare Tal ist wiederum der Lebensraum vieler endemischer wild lebender Tiere und Pflanzen. Man rechnet damit, hier noch Pflanzen zu finden, die noch nicht einmal entdeckt worden sind. Sie wohnen bei angenehmen Temperaturen im Kiharo Camp. Abstieg 800 hm, Aufstieg 200 hm (ohne Weissmann Peak), Gehzeit 8 Stunden
Alternativprogramm ohne Gipfelbesteigung: Rückfahrt nach Fort Portal
Sie begeben sich heute zurück nach Fort Portal. Bei Interesse können Sie den dortigen Markt besuchen. Die farbenfrohen Früchte in grosser Auswahl und das geschäftige Treiben sind ein starker Kontrast zum europäischen Supermarkt. Ein zentral gelegenes Cafe bietet gutes Internet und frische Säfte.
Übernachtung: Kluges Guestfarm (Vollpension)
Tag 10 Trekkingende in Kilembe F/LB/A
Sicher haben Sie in der geringen Höhe besser geschlafen als die letzten Tage. Die Vogelschar im Regenwald weckt Sie bei Sonnenaufgang mit einem Konzert, das Sie nicht vergessen werden. Der Weg das Nyamwamba-Tal hinunter führt durch mehrere Klimazonen und ist absolut atemberaubend mit wunderschönen Ausblicken. Moosbedeckte Felsen entlang des Flusses, Wasserfälle, tiefe Täler und Wälder sind vielleicht die Schönsten in den Rwenzori-Bergen. Im Jahr 1937 versuchte der Forscher und Geologe McConnell einen Weg durch dieses Tal zu finden, scheiterte jedoch dabei und musste umkehren. Sie können nun dieses wirklich schöne Tal erleben. Ein paar Kilometer vom Kiharo Camp entfernt biegt der Weg rechts ab und führt Sie am Fluss entlang. Ein paar Kilometer flussabwärts wird es mit einer Vielzahl von Wasserfällen sehr steil, sodass Sie sich vom Fluss entfernen und einem schmalen Trail folgen, um die steile Passage zu umgehen. In der Ebene treffen Sie wieder auf den Fluss, wo sich ein riesiger Fels befindet und ein Plätzchen zum Rasten bietet. Der Wald hier ist großartig und voller Leben mit Vögeln, Primaten, Dikern und Hyrax. Eine großartige Erfahrung und die Erinnerung an eine fantastische Bergbesteigung endet mit der Eintragung der Margaritha-Spitze im Gipfelbuch. Abstieg 1800 hm, Aufstieg 120 hm, Gehzeit 7 Stunden
Sie verbschieden sich hier von den Bergsteigern, die im Anschluss auf Safari zu Schimpansen und Berggorillas gehen und treten die Rückreise nach Entebbe an. Hier gibt es ein Verabschiedungs BBQ und sie werden entsprechend ihrer Abflugszeit zum Airport geshuttelt.Unterkunft Airport Guesthouse in Entebbe
Tag 11 Heimreise von Entebbe F
Der Abreisetag ist gekommen. Je nach Abflugzeit bringt Sie Ihr privater Transfer zum Flughafen und Sie treten Ihren Heimflug an.
"Tambula Bulugi" – Gute Heimreise!
Inklusive
- Tour ab/an Entebbe (Uganda)
- Verpflegung laut Reiseplan
- alle geplanten Flughafentransfers in den Reiseländern
- 8 Tage Ruwenzori-Besteigung zum Margherita Peak via Kilembe Trail
- Abgekochtes Wasser, schwarzer Tee, Kaffee und Milchpulver bei der Besteigung
- Übernachtung bei der Ruwenzori-Besteigung in einfachen Hütten o. Zelt, teils mit elektr. Strom
- alle Park- und Campgebühren, Bergrettungsgebühren + Notfallapotheke
- Guides, Koch und Träger (max. 11 kg pro Person)
- komplettes Küchen-Equipment und Geschirr
- geprüfter, ugandischer, englischsprechender Bergführer
- Deutschsprechender Guide/Reiseleiter
- Einlagerung von nicht benötigtem Reisegepäck im Hostel während des Trekking
Nicht Inklusive
- Internationaler Flug
- Visakosten (Uganda z.Z. 50 USD, im vorab zwingend zu beantragen)
- Einzelzimmer Zuschlag, 200 EUR
* EZ Zuschlag nicht möglich während des Trekking! - Notwenddige Reiseversicherungen
- Fehlende Mahlzeiten, Getränke / Softdrinks, alkoholische Getränke
- Trinkgelder Empfehlung (ca. 130 USD Ruwenzori + 80 USD Fahrer- Guide)
- Individuelle Verlängerungsprogramme wie Gorilla-Tracking, Besichtigungen und Ausflüge
- Gorilla-Tracking á 800,- USD (Stand 2024)
- Private Zelttoilette
- Private Verlängerungen
Änderungen vorbehalten!
Verlängerung Uganda Wildlife & Berggorillas
- Queen Elisabeth Nationalpark - Ugandas grösster Park
- Gorilla- und Schimpansentrekking
- Baumkletternde Löwen im Ishasha
- Bootssafari auf dem Kazinga-Kanal
- Deutschspr. Reiseleiter
- Ihre Reiseanfrage
Hinweise/Verhalten bei Gorilla-Trekking
- Mindestalter 15 Jahre!
- Sie sind absolut gesund und haben keine Infektionskrankheiten.
- Bei einem evtl. Niesen oder Husten, zur Seite drehen, um keine Viren/Bakterien zu verbreiten.
- Eventuell Mund - und Nasenschutz tragen!
- Der Mindestabstand von 7 Meter muss/sollte eingehalten werden (die Ranger werden in ihrer Nähe sein).
- Bei einer evtl. Benutzung der "Wildtoilette" unbedingt dem Ranger Bescheid geben, er findet eine Lösung!
- Bitte vermeiden Sie laute Geräusche!
- Falls ein Berggorilla auf Sie zukommt und "aggressiv" reagiert, bitte den Infos der Ranger folgen, z.B. langsam heruntergehen und niemals den Gorillas direkt in die Augen schauen bzw. still und ruhig bleiben.... bis sie vorübergehen!
- Keine Abfälle und Müll hinterlassen!
- Kein Essen und Trinken in der Nähe der Gorillas!
- Keine Blitzaufnahmen!
- Auch beim Fotografieren agieren Sie in Ruhe, langsam und vorsichtig.
Hinweise
- Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich!
- Bitte beachten Sie die gesonderten Stornobedingungen für die Gorilla- und Schimpansen-Permits: Diese werden direkt nach Reiseanmeldung für Sie bestellt, auf Ihren Namen ausgestellt und sind nicht erstattungsfähig! Wir empfehlen deshalb den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
- Sollten Unterkünfte zu Hochsaison Terminen nicht verfügbar sein, so buchen wir eine gleichwertige Alternative für Sie. Dies stellt keinen Minderungsgrund dar.
- Anforderungen: Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition. Das Mindestalter für Gorilla- und Schimpansen-Tracking beträgt 15 Jahre; die Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden.
- Zusatzinformationen: Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Tour beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit frei lebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100 % vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.
- Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist.
- Visabestimmungen und Aktuelle Länderinfos: Informieren Sie sich jederzeit und aktuell zu Ihrem Reiseland bzw. Zielgebiet unter: www.auswaertiges-amt.de
Uganda "Die Perle Afrikas"
Wer Uganda besucht, ist angenehm überrascht von der kulturellen Vielfalt, der Freundlichkeit seiner Menschen und als Eldorado für Natur- und Tierfreunde - als einziger Ort bietet Uganda die Möglichkeit, Schimpansen und Berggorillas in freier Natur zu beobachten. Vor allem die geschützten Naturgebiete sind wundervoll. Sie umfassen nicht nur die bekannten Savannen (faszinierende afrikanische Buschlandschaften), die von der großen Zahl Antilopen, Büffeln, Elefanten und Großkatzen durchstreift werden – sondern auch die schneebedeckten Gipfel des höchsten Gebirgszugs Afrikas, tropische Regenwälder mit einer unglaublichen biologischen Vielfalt sowie stimmungsvolle Seen und Flüsse, an denen viele Flusspferde, Krokodile und Vögel leben.
- Begegnung mit den letzten Berggorillas
- Schimpansen Trekking
- Sehr gute Tierbeobachtungen
- Abwechslungsreiche Safariaktivitäten
- Bergbesteigung Ruwenzori 5109 m - Dritthöchster Berg Afrikas!
- Freundliche Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung
Dank der Höhenlage sind die klimatischen Verhältnisse in Uganda auch für den Touristen sehr angenehm. Am Tage erreichen die Temperaturen selten mehr als 30 Grad und nachts kühlt es auf angenehme 16 bis 20 Grad herunter.
„Wenn zwei Nilpferde streiten, sollte man nicht das Paddel ins Wasser halten.“
(Sprichwort aus Uganda)!
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