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ERDBEBEN IN NEPAL

Liebe Nepal Freunde,

Ende April 2015 als das erste große Erdbeben Nepal erschütterte war ich gerade mit einer Gruppe unterwegs auf der großen “Annapurna Umrundung”. Völlig unerwartet hat das Erdbeben uns alle dort überrascht, sehr viel Schaden angerichtet, tausende Opfer gefordert und viele Landstriche dem Erdboden gleichgemacht. Wir konnten uns am letzten Tag in Kathmandu selbst von der Naturgewalt und den Auswirkungen auf Mensch & Natur überzeugen. Das war erschreckend! Mittlerweile hat sich Anfang Mai 2015, ein zweites großes Erdbeben ereignet und wieder waren viele Menschenleben zu beklagen, weiteres wurde für immer zerstört und die Menschen brauchen unsere weitere Unterstützung.

Am letzten Tag unserer Tour haben wir unserem Guide Dipesh eine Spende übergeben, die es ermöglichte, seine Nichte aus einem völlig zerstörten Haus aus dem Everest Gebiet in Sicherheit zu bringen. Seine Familie und er selber leben seit dem Tag des Erbeben in Zelten und werden selber in den nächsten Wochen die Schäden, so weit es geht, beseitigen. In den letzten Wochen hat Dipesh, zusammen mit seinem Bruder und seiner Agentur, sehr viel Einsatz gezeigt, Spenden gesammelt und in Regionen, wo die Hilfe nicht alltäglich ist, verteilt.

Unten seht ihr viele Bilder von der Zerstörung im April und aktuelle Fotos von seiner Unterstützung vor Ort.

Seine persönliches Anliegen und unser Aufruf von massimo REISEN, ist die Bitte um eine finanzielle Spende für Nepal. Nur mit direkter finanzieller Zuwendung kann vor Ort effektiv geholfen (Kauf von Lebensmitteln, Decken, Zeltplanen) und in den abgelegen Dörfern verteilt werden. Dipesh und seine Agentur werden uns weiterhin über das Geschehen am laufenden halten und wir Fotos von seiner Hilfe veröffentlichen.

Bitte helft Nepal! 

Danke und Namaste! 
Jens-Martin Münstermann
massimo REISEN

Info: massimo REISEN kann keine Spendenquittung ausstellen!

Fotos - Juni 2015

Aktuelle Infos zur Lage in Nepal – Juni 2015 – Auszug von offiziellen Stellen
-  Neue Baugenehmigungen werden für zwei Monate ausgesetzt. So soll sichergestellt werden, dass genug Zeit bleibt um zu prüfen, ob sie auch den recht strengen bestehenden Anforderungen an die Erdbebensicherheit entsprechen. 
-  Schulen die nachträglich erdbebensicherer gemacht wurden, wiederstanden dem Erdbeben! 
-  Der Zugang zu den Dörfern Naar und Phu (Mananggebiet) ist durch Erdrutsche unterbrochen. 
 -  Ungefähr 200 Buddhistische Mönchen und Nonnen wurden im Erdbeben getötet. Viele Klöster sind zerstört.
-  Ein riesiger Erdrutsch blockiert den Kaligandaki zwischen Beni und Tatopani. Glücklicherweise ist der Dam dann nur langsam vom Fluß abgetragen worden, so das der aufgestaute See on weiter Schäden zu verursachen, abfließen konnte. Die Straße nach Tatopani ist allerdings zwei Wochen später noch immer nicht wieder befahrbar. 
 -  Die Schulen öffnen wieder ;)
-  Die Regierung verlangt von den I/NGOS das sie nur noch zusammen mit der Regierung Hilfsmaßnahmen ausführen dürfen. Dabei müssen sie ihre Hilfsgelder abgeben und dürfen nicht mehr ihren Namen bei den Projekten zeigen. Nachdem die Regierung schon kurz nach dem Erdbeben alle Hilfsgelder kassieren wollte, galt dies nach heftigen Protesten nur für neu angelegte Konten. Jetzt ist es ein weiterer Versuch. Es hat schon Hilfskonvoi kleinerer initiativen gegeben, die konfisziert worden sind. 
-  Die Regierung verbietet vorübergehen Adoptionen. So will sie den Kinderhandel verhindern.
-  Über 4000 beschädigte Gebäude wurden im Kathmandutal abgerissen. 
-  Wellblechplatten gehen aus!!!
 -  Viele Leute  gehen nicht in die ursprünglich vom Staat geplanten offenen Flächen. Sie kampieren lieber in kleineren Freiflächen in der Nähe ihrer Häuser.
-  Alle fremde Armeeangehörigen haben jetzt Nepal verlassen. 
-  Wohin mit dem Bauschutt?
-  Tausende von falschen Schadensangaben, um Erdbebenhilfe zu erhalten! Denn plötzlich gibt es oft viel mehr "zerstörte" Häuser als vorher überhaupt gezählt worden waren… ?! 
-  Ein großer Erdrutsch bei Taplejung im Osten zerstört einige Dörfer. Er wurde durch heftigen Regen ausgelöst.  
-  Der Monsun beginnt nun in Nepal!

Fotos aus dem Erdbebengebiet in Nepal - Mai 2015

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